
Desinformation als Kriegswaffe: Lehren aus zwei Jahren russischem Angriffskrieg gegen die Ukraine
Donnerstag, 22. Februar 2024, 18:00 Uhr
Die Veranstaltung findet online statt.
Noch bevor am 24. Februar 2022 die großangelegte militärische Invasion der Ukraine begann, hatte Russland eine umfassende Desinformationskampagne gestartet, um die weltweite Öffentlichkeit zu täuschen und den Angriff zu rechtfertigen. Russische Akteure versuchen seitdem auch in Deutschland, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und die Gesellschaft zu spalten. Russische Informationsmanipulation passt sich an EU-Sanktionen an und bedient sich dabei neuer Technologien. Die Veranstaltung widmet sich unter anderem folgenden Fragen: Wie wirksam sind diese Versuche? Wie sehen moderne Desinformationskampagnen aus und wie können Demokratien sich gegen sie schützen?
Darüber spricht Julia Smirnova, Senior Analystin am ISD (Institute for Strategic Dialogue) in London. Sie analysiert die Verbreitung von Desinformation, Verschwörungsmythen und extremistischen Ideologien im digitalen Raum. Zuvor arbeitete sie als Journalistin, unter anderem als Russlandkorrespondentin der WELT.
Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Michael Düring und findet in Kooperation mit dem Institut für Slavistik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt.
Zur Anmeldung
Hier können Sie sich bis zum 21.02.2024 anmelden. Den Teilnahmelink bekommen Sie im Vorfeld der Veranstaltung zugesandt.
Zur AnmeldungProgramm
Begrüßung
Franziska Schlachter, Referentin beim Landesbeauftragten für politische Bildung
Prof. Dr. Michael Düring, CAU zu Kiel
Impulsvortrag
Julia Smirnova, Institute for Strategic Dialogue
Gespräch mit
Julia Smirnova und Prof. Dr. Michael Düring

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